Der Prof. Dr. Kohaus Förderverein e.V. kann wieder einmal auf eine Reihe erfolgreich durchgeführter Hilfsaktionen im vergangen Jahr zurückblicken. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt und dies auch in seiner Satzung verankert, die Brieftaubenzucht in Deutschland ideell und materiell zu fördern. Dieser Zweck soll der Satzung entsprechend, einerseits durch die Aufklärung und Information über Wesen und Biologie der Brieftauben sowie über die Geschichte des Brieftaubensports in Deutschland und intensive Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden. Andererseits wird durch die Unterstützung Jugendlicher und durch die Gewährung gezielter Beihilfen, z.B. bei Unglücken und Katastrophen sowie für Belange des Tierschutzes im Sinne des Brieftaubensports geholfen. Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

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Von Ralf Funk, Vorsitzender
und Ludwig Maul, stellv. Vorsitzender

 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Förderverein seinen Zielen gerecht wird. Der Vorstand wird
weiter intensiv daran arbeiten müssen, die Briefttaubenzucht im Sinne der Satzung weiter zu fördern. Insgesamt ist zu verzeichnen, dass die Aktivitäten des Fördervereins eine breitere Akzeptanz gefunden haben. Dies bezeugen die vielen Anträge, die an den Förderverein gestellt wurden. Einige Anträge konnten nicht die Zustimmung des Fördervereins finden, da die Unterstützung der Anträge nicht durch die Satzung des Fördervereins gedeckt waren. Es kam aber bei allen Absagen zu keinerlei Beschwerden gegen den Förderverein.

 

Welche Aktivitäten wurden unterstützt?
Gott sei dank waren wir im vergangenen Jahr von größeren Katastrophen und Unglücken weitgehend verschont geblieben. Im Jahr zuvor mussten sich viele Sportfreunde nach der Hochwasserkatastrophe mit einem Neuaufbau ihrer Schlaganlagen befassen – hier sorgte eine gewaltige Spendenaktion für Milderung der finanziellen Aufwände. Bei der Sturmkatastrophe (Pfingststurm „Ela“) kamen die meisten Betroffenen mit einem blauen Auge davon, allerdings erwischte es den Sportfreund Günter Ramsak aus Oberhausen mit voller Härte, und seine Schlaganlage wurde sprichwörtlich in zwei Hälften geteilt. Hier half der Förderverein sofort und ganz unkompliziert und unterstützte den
Sportfreund Ramsak sowohl mit einer finanziellen Hilfe als auch mit dem nötigen Fachpersonal zum Wiederaufbau der Schlaganlage.

 

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Während des Pfingststurms "Ela" fiel ein 10 Meter hoher Baum auf die Schlaganlage von Herbert Ramsak (li.). Der Prof. Dr. Kohaus-Förderverein half unbürokratisch beim Wiederaufbau. Schatzmeister Lutz Ruth (re.) überbrachte den hilfreichen Scheck.

 

Ausblick
Der Förderverein hält es nach wie vor für wichtig, publikumswirksame Spenden zu vergeben. Derzeit sind wir auf der Suche nach einem weiteren großen Spendenempfänger, für den wir durch finanzielle Hilfeleistungen nicht nur Gutes tun können, sondern der uns Brieftaubenzüchter auch Medien- und somit publikumswirksam abbilden kann. Unsere bisherigen Bemühungen haben allerdings gezeigt, dass im Zusammenhang mit der öffentlichen Darstellung des Brieftaubensports zumeist horrende Beträge und Gagen gefordert werden, die die zur Verfügung stehenden Spendensummen bei weitem überschreiten. Wir sind hier jedoch zuversichtlich, in Zukunft einen medien- und öffentlichkeits-wirksamen Spendenempfänger zu finden. Des Weiteren beabsichtigt der Förderverein, einen Teil seiner Erlöse nicht unverzüglich durch Spenden zu vergeben, sondern einen Betrag aufzubauen, der es ermöglicht, eine größer angelegte Werbeaktion zur Mitgliedergewinnung durchzuführen.

 

Um in der Öffentlichkeit noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, sollte auch unsere Historie nicht in Vergessenheit geraten. Wertvolle Arbeit leistet hier heute bereits der Historien-Arbeitskreis. Zurzeit arbeiten wir an einem Konzept für die Errichtung eines Brieftauben-Museums. Standort, Art und Umfang des Museums sowie möglichst eine Anbindung an touristische Programme stehen nun auf der Agenda, um einen weiteren Weg zu effzienter Öffentlichkeitsarbeit zu ebnen.

 

Gute Vorschläge, wo sich der Förderverein (satzungskonform) einsetzen kann – ob bei in Not geratenen Sportfreunden oder in anderen sinnvollen Einsatzbereichen – sind jederzeit willkommen.

Lehrmaterial

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Die überarbeitete Neuauflage ist jetzt unter dem Titel „Die Taube – Materialien für 4. bis 6. Schulklassen“ erschienen und umfasst mehr als 80 Seiten im A4-Format.

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Ein herzliches Dankeschön unseren Sponsoren und Gönnern

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